Gemeindebrief Vielau für November

Monatsspruch für November

Weh denen, die Böses gut und Gutes böse nennen, die aus Finsternis Licht und aus Licht Finsternis machen, die aus sauer süß und aus süß sauer machen!

Jesaja 5, 20

Jesaja ist vor allem dafür bekannt, dass er bereits im 8. Jahrhundert vor Christus eindeutige Hinweise auf das Kommen Jesu gibt. Im Kapitel 5 wird sehr deutlich, warum die Welt einen Erlöser braucht: Vor allem unter den Mächtigen schaffen sich Habgier, Wollust, Unterdrückung und Rechtsbeugung Raum. Wo keine Einsicht zur Umkehr ist, da gibt es auch kein Erbarmen, da bleibt nur noch das schreckliche „Weh!“

Das gilt auch im Neuen Testament! Auch heute noch müssen wir aufpassen, dass wir Gutes und Böses nicht verdrehen. Zu schnell erheben wir uns gerne in Selbstgerechtigkeit über andere. Der Gefahr unterliegt die Gemeinde gleichermaßen wie Außenstehende, unterliegt mit Sicherheit der Mainstream wie die, die dagegen lauthals wetten.

Wie gut, dass wir 2800 Jahre später auf Jesus schauen können und dort Demut und wahrhaft gute Richtungsweisung erfahren. Möge dir das Christkind reichlich von dieser Erfahrung schenken!

Der Kirchenvorstand

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